Archive for the ‘Reflexmaterial’ Category

17.509km/ 10.11.2017

November 10, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: endlich wieder eine volle Woche arbeiten. Und so wird dieser Blog-Beitrag inklusive der Bilder mal wieder extralang XXL. Ihr seit also gewarnt. Dann mal vollen Gemutes am…

Montag: …morgen runter in die Küche. Nein, zunächst bräuchte ich eine Weile um die Nasenspitze aus der warmen Bettdecke hervorzuschieben. Denn schon gefühlt war es alles andere als warm oder eben noch warm.

Also fix raus und die erste Lage der Bikeklamotten angezogen und dann eben in die Küche. Dort den doppelten Espresso angeworfen und das frische MacBook Air. Toll und zwar alles beides. Dazu futterte ich noch genüsslich zwei kleine Stücke Streusel-Pflaumenkuchen und dann ging’s los.

Den Rest anziehen, die warmen Handschuhen greifen und dann raus. Draußen war es recht klar, der Vollmond schien aber die bessere Luftfeuchte machte es dann doch kühler.

Irgendwo im Nirgendwo, also auf halben Weg mitten im offenen Feld, der Blick zum Tacho. Ohhauehaueha, doch so warm !

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Gute 2,9c° waren es, aber an dem Punkt war ich schon warm gefahren. Also ging´s heiter weiter in die Firma.

Den Tag über klarte es mächtig auf und ich machte mir schon wieder Sorgen, daß es auf der Heimfahrt zu warm werden könnte. Gegen mittag zeigte das Thermometer stellenweise gute 12c°, also zumindest in der Sonne. Aber es ging auch ein sehr kühler bis frostiger Wind. Zum Glück kam ich arbeitstechnisch recht spät raus und dann neigt sich die Sonne doch recht fix gen Horizont. Schon auf halben Weg wurde es wieder gewohnt schattig.

Da ich die letzten beiden Stunden des Arbeitstages vorwiegend sitztend & Kilometer abreißend gemacht hatte, waren meine Beinknochen etwas schwer. Aber egal, ich ließ mich am Kanal entlangrollen, variierte diesmal sogar etwas die Strecke.
Kurz vor der Burg angekommen entschloss ich mich noch zu einer kleinen-kurzen Verlängerung um die 2h für den Winterpokal vollzutrommeln. Klappte auch soweit, nur frisch war mir inzwischen. Noch ein schnelles Bild…

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…dann aber schnell rein in die Burg und deren Gemächer, ein Getränk gegen den Wasserverlust, ma(n)n schwitzt ja auch bei Kälte und dann ganz fix warme trockene Sachen angezogen.

Sport & Alltag: Ziel war es noch eine gute Trainingseinheit draußen auf der Terrasse zu machen. Denn die letzten Tage war da ja im großen und ganzen eher mau oder wenig und das letzte Wochenende war ja auch nicht viel. MacBook Air basteln und in den Griff bekommen. Dann noch die beiden letzten sitzenden Arbeitsstunden, da mußte was passieren.

Und so wurde, halt gut eingepackt, draußen auf der Terrasse zwei Matten ausgerollt…

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( Bild im Dunkeln so wie iss, zwei Matten übereinander und für die Stimmung ein kleines Teelicht )

…und mein Circuit Training Routine absolviert. Hilft ja alles nix, die Klassiker gehen immer. Die Klassiker sind Liegestütze und Situps. Gemacht im Wechsel, also erstmal Liegestütze, dann Situps und dann eben nach einer kurzen Pause wieder von vorne. Bei den Liegstütze wechsel ich dann auch immer die Grundstellung/ Hand- u. Armhaltung sodaß auch die Muskelgruppen unterschiedlich angesprochen werden. Nach fünf Durchgängen bei den Liegestützen und vier bei den Situps ist dann Schluss.

Wenn ich mich gut ranhalte bin ich damit in ca. 45 Minuten durch. Dann den Kram wieder einräumen, schnell rein, die Brockens ausgezogen und in die wohlverdiente heiße Dusche. Der erste Luxus den ich mir am Tage gerne gönne. Dann, wie immer, runter in die Küche auf meinen Stammplatz, den Wanzt Vollschlägen, das alkoholfreie Radler schlürfen und heute gab´s sogar noch etwas Salat dazu.

Die Wetterprognose für morgen früh: knapp über 0c° aber trocken. Mich frösteltet es ein wenig. Winteranfang mit aller Gewallt ? Quasi im Stundentakt. So schnell war er noch nie da. Aber nun gut.

Dienstag: weiter im Tagestext. Der Wetterfrosch hatte sich gut geirrt, es blieb doch recht annehmbar. Zumindest den Vormittag über. Zum Nachmittag hin zogen aber immer mehr Wolken auf und schnell war nicht mehr so viel mit heiter Sonnenschein.

Dennoch, nichts konnte mich davon abhalten einen verlängerte Heimfahrt anzutreten. Leider frischte dann auch noch der Wind aus Osten kommend aus. So hatte ich dann einen großen Teil der Strecke wieder kräftig zu strampeln. Aber egal, ist ja positive Fahrtzeit, also gut für den Winterpokal.

Die „Reise“ ging entlang der Sesekeradroute um dann hinter Kamen, um kurz vor Bönen links raus zu schwenken und mich dann etwas unorthodox gen Heimat zu nähern. Ganz ehrlich, viele dieser Streckenmeters wurden im Windschatten gesucht zurückgelegt. Aber es gab auch schöne Momente…

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…hat so wie dieser Streckenabschnitt. Beginnt auf Strava bei Kilometer 21,5 und ist eine alte Allee-Straße. Kurz danach, so ab Kilometer 22,5 hab ich eine neue Querung gefunden. Auch recht grob, ergo mehr Gravel-Cross, landwirtschaftlicher Nutzweg, die Bombenkrater teilweise mit Bauschutt verfüllt und so. Aber nun gut…, ich hatte meinen Spaß, wenn auch nur kurz.

Mittwoch: die ersten Schritte vor die Tür waren zwar noch frisch, aber bei weitem nicht so wie am Vortag. Ich habe sogar die dickeren Handschuhe in der Fitness-Garage gelassen. Irgendwo grob ab der Hälfte der Strecke entschloss ich mich zum Schwenk am Kanal entlang. Ich habe zwar ein recht passables Bild…

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…mit der Cam am Mobil geschossen, ist ein alter Förderturm auf der gegenüber liegenden Seite. Die Anlage ist im dunkeln beleuchtet. Aber jetzt gerade erstmal den Akku von der guten Digicam an die Fütterung gesteckt. Die macht auf jeden Fall mal bessere Bilder bei sehr wenig Licht. Wollen doch mal sehen.

Den Tag über spielte das Wetter irgendwie – verrückt. Wenn ich so vom Job her rumkurve lege ich ja ein paar Kilometer zurück. Fakt war, Windlage auf Nord-nord-ost, sollte also recht frisch sein. In dem Dorf wo ich heute war sanken dann auch recht fix die Temperaturen gegen 6c°. Und mit der Feuchtigkeit war das alles andere als gemütlich. Ich spekulierte schon doch die volle Montur für die Heimfahrt anzubehalten.

Doch wieder beim Lehnsherren auf den Hof gefahren standen wieder gute 9c° auf dem Zeiger. Es zog sich zwar noch etwas zu und natürlich sank die Temperatur noch auf der Heimfahrt, aber alles gut soweit. Ach ja, das Päckchen mit en Verschleißteilen/ Kassetten und noch eine Tube Schmier-die-Kette, des Haus & Hoflieferanten Bike24.de ist angekommen.

Donnerstag: die vorausgeschaute Temperaturlage bestätigte sich. Mittelprächtig warm, oder eben kalt, je nachdem wie man´s sehen will. Mitten in der ersten Dorfdurchfahrt bin ich jedenfalls rechts rangefahren und hab mir das zusätzliche Funktions T-Shirt ausgezogen und bin dann so weiter gefahren. Erstes Tagesziel war ja mit dem mitgeführten Idee-Besen auf einem Stück meines täglichen Weges Glasscherben bei Seite zu fegen. Wurde dann auch so gemacht, iss ja klar. Nervte mich sonst noch ein paar Tage.

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Hier schon wieder beim Lehrherren angekommen, steht mein CAADX am Ort des Umkleidens, aber sieht wie gut man den Besen mitführen kann. Die Glasscherben waren da schon Geschichte. Ach ja…

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Reflexmaterial: …und da ich ja immer recht viel im Dunkeln unterwegs bin, kam ich beim stöbern in meiner Bike-Schublade nach dem Auffinden von restlichem Klebereflexmaterail auf die Idee, verkleb den Rest noch an der neuen Jacke. Auch wenn die neue Protective Luis von Haus aus schon viel Blingbling hat, schaden kann´s net. Ich hatte das schon länger vor, mußte aber erst im Kopp ein Problem lösen. Denn die neue Jacke hat ja ein Stretchmaterial. Und so hatte sich an einem Ärmel ein Klebereflektor gelöst.

Übrigens das erste mal das sich dieses Material gelöst hatte. Klar, das Material ist flexibel und eben nicht so formstabil, wie die Gore-Sachen. Um aber nun weiteren Ablösungen vorzubeugen, hat sich mein Detz eine Weile damit beschäftigt, wie sich das Material eben dehnt und wie am wenigsten beziehungsweise gar nicht.

Und so bin ich dann gestern recht spontan auf die Längsachse der Wirbelsäule gekommen. Also mal fix das Reflexmaterial gegriffen, die Schere zur Hand genommen und…

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…et voilà !

Jetzt ist natürlich das Klebereflexmaterial alle. Da werd ich also noch was nachbestellen müssen, denn etwas mehr darf´s schon sein. ( Den Teil hatte ich überlegt aufgrund der Textlänge separat zu veröffentlichen, aber nun lass ich ihn doch hier drin. )

Nachmittags auf der Rückfahrt hatte ich dann noch eine Treppenbrücke im Auge, wo ich mittels des Besens das Laub großflächig bei Seite schaffen würde. Hier noch ein Bild, gerade angekommen, das CAADX steht hinten rechts, der Besen ist schon angelehnt.

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Ein Bild von bereinigtem Zustand habe ich nicht gemacht. War zuviel los dort. Dazu aber gleich mehr. Die Brücke ist aus Stahl, die Oberfläche zwar leicht angeraut, aber wenn da feuchtes Laub drauf liegt, kann das mal richtig rutschig werden. Zumal ja Laub, Feuchtigkeit und niedrige Temperaturen eine super potentiale Rutschpiste geben kann. Und genau darauf hab ich keinen Bock.

Da ich dann aber auch öfters herfahren, der Winter naht, ist es ein guter Plan da mal Hand anzulegen. Denn selbst wenn ich von meiner Burg kommend die Treppe nur hochlaufe und dann die paar Meters gehend zurücklegen würde, kann das arg mistig sein. Von Lehnsherren kommend fahre ich meist bis kurz vor dem Treppenabsatz. Das geht aber nicht gerade fix, weil der Zugang zu jener Brücke von einer kleinen Kurve gekennzeichnet ist. Trotzdem aber keine gute Mischung. Nun ist aber erstmal wieder alles gut.

Ach ja, es war plötzlich sehr viel los an der Brücke. Zuerst ein Rentner der meine Laubaktion sah und wir kamen ins Gespräch. Dann kam erst ein Radler, dann der nächste, kurz um, ein Verkehr wie morgens um 8 auf dem Ruhrschnellweg. Irgendwann sind wir dann aber die Treppe runter. Und auch von unten kamen Radler. Ein älterer Herr und kurz darauf ein Jüngerer.

Der war definitiv nicht aus diesen Breitengraden. Ich fragte nach: Brasilien ! Hammer dachte ich. Im Behelfsenglisch erfuhr ich, das er aus Italien gekommen ist, seinen letzte Station auf dem Tag Paderborn war und er noch am heutigen Tage nach Dortmund wollte.
Paderborn – Dortmund kurz überschlagen, sind gute 100 Kilometer und die mit einem pickepacke voll beladenen Rad. Auf Nachfrage erfuhr ich, das jenes wohl so an die 60 Kilo haben würde. Natürlich bot ich mich an ihm beim hochschieben des schweren Gefährt ihm zur Hand zu gehen. So Unglücklich sah er darüber nicht aus. Man wünschte ihm noch viel Glück für die weitere Reise.

Gott, was treibt einen Brasilianer an in dieser Jahreszeit vom Italien, durch Deutschland zu fahren und dann noch wo hin ? Ach ja. Das Zielland hieß Spanien. Na denn…

Freitag: Showdown der für mich seit langen mal wieder vollen Arbeitswoche. Morgens waren die Straßen noch nass, aber von oben kam nix Neues hinterher. So richtig traurig bin ich deswegen nicht gewesen. Was noch ? Ach ja, ein wenig Gegenwind hatte es, aber noch im erträglichen Rahmen.

Nach der Schicht gab´s dann erstmal noch eine Latte Macchiato und Gequatsche. Die eigentlich angedachten Ausfahrt mit der Ex-Kolleging versank im Mistwetter. Also für sie, denn kleidungstechnisch ist sie als Rookie nicht halb so gut aufgestellt wie unsereins. Das Treffen zog sich in angenehmer Weise etwas hin, dann war´s aber dunkel. Für mich kein Problem.
Umgezogen und dann ab an den Kanal. Kanal im dunkeln geht immer. ( Was mich schon wieder auf eine crasy Idee bringt. Warum mal keine Channel Challenge im dunkelnd also eine Dark Channel Challenge machen ? Gut, was müßte man beachten und wie planen ? ) es war jedenfalls wieder herrlich. Ich wählte diesmal das komplette Nordufer für die Rückfahrt. Sehen wir mal vom letzten Teilstück ab, was ich ganz gerne „Scottland“ nenne, weil es mich immer irgendwie an Scottland erinnert.

Aber schon kurz hinter dem Preußenhafen war Camerazücken angesagt. Denn das Resttageslicht verschwand irgendwie – schön – im Nordwesten.

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Das bisschen Licht am Brückengeländer ist von meinem 80 Lux B&M Icon IQ Premium. Leider hab die Mobilcam keinen Weitwinkel, dann hätte man das besser ablichten können. Bin aber ja kein Profiknipser. Wenig später…

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…passierte ich wieder die Stelle, wie am Mittwoch, mit dem Förderrturm, wo ich mal ein Bild für hier ausgesucht habe. Die restlichen Bilder der Woche muß ich noch im Flickr organisieren. Die Rückfahrt Ansicht war aber ein Genuss, denn von hinten schob wieder eine seichte Brise und ich machte stellenweise gute Meters unter den Rädern. Eigentlich zu schnell, denn im Winterpokal zählt ja nur Fahrzeit.

Noch ein Fotostop am Sperrwerk, diesmal mit Blitz. Ich bin immer wieder begeistert wie gut man mein Bike sehen kann, bei so wenig Licht.

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Dann aber wieder weiter. An dem Punkt Fahrzeit kam mir dann auch die Nordufer-Route zugute. Denn recht genau ab Kilometer 10 muß man um´s Kraftwerk herum fahren. Da ist also eine gute Steigung die bremst. Um aber noch ein wenig heraus zu kitzeln bog ich bei Kilometer 15,2 nochmal quer über einen Trampelpfad. Da kam dann auch die LED Lenser SEO 7R Heimleuchte mal voll zur Geltung. Der Trampelpfad war auch von der Feuchtigkeit her gut aufgeweicht und so war nur langsame Fahrt sinnvoll & machbar. Um die Uhrzeit sich da wo auf´n Rotz zu legen ist eher suboptimal.

Ich kam dann mit knapp über 1h Fahrzeit an, mußte dafür aber doch noch eine kleine Schleife am Penny vorbei und über die Spielplätze drehen.

Ja so war die Woche. Die nächste wird wieder „hart“. Denn, ich muß wieder spät anfangen, also sowas gegen neun Uhr morgens. Eine Uhrzeit wo ich mir normalerweise schon Gedanken über ein kleinen Mittagssnack mache. Ich denke ich werde wieder die eine oder andere verlängerte Anfahrt vor der Schicht machen. Eine Idee hätte ich schonmal und eine weitere, aber etwas „leichter-kürzer“ auch noch.

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16.359km/ 29.09.2017

September 29, 2017

Bikeklamotten/ Bikeklamotten Pflege/ Reflexmaterial/ (Bike)bilder: der Sonntag wurde von mir mit dem Tagesziel besetzt: Reaktivierung. Und das eben auch für meine beiden treuen Bikejacken, die Löffler GTX AS Vario Jacke und auch die  GORE-Tex Oxygen Jacke.

Die letzte Pflegeaktion ( laut Liste ) bescherte mir zwar saubere Jacken, aber dieses doofe Gefühl das zumindest bei der ja inzwischen ein paar mal getragenen Löffler etwas nicht stimmte. Dem wollte und mußte ich nochmal die Stirn bieten. Also wurden beide Jacken nochmals flux in die Waschmaschiene gepackt, ein Kurzprogramm mit 40c° angschmissen, ein knapp vollen Käppchen Funktionswaschmittel rein und laufen lassen.

Dann wurde wie in der erweiterten Anleitung die Klamotten zum antrocknen aufgehängt, anschließend imprägniert und zu guter letzt noch kurz auf warm & 20 min. in den Trockner gepackt.

Möge der nächste Regenguss kommen – Spannung. Natürlich war die Nikewax Directimprägnierung dann für die GORE fast leer. Muß also auch nachgeordert werden.

Anderes Thema, wenn auch nicht ganz so neu. Da ich noch etwas selbstklebendes Reflexmaterial in der Ecke liegen hatte, wurde jenes mal gegriffen. Hier mal geschaut wo eine sinnvolle Platzierung auf der neuen Protective Luis Jacke sei. Also die Jacke gegriffen, geschaut und im Grunde nach bewährtem Muster vorgegangen.

Das Muster war halt im bereich der Oberarme. Soweit so gut, ich denke mehr werd ich an der Luis Jacke nicht brauchen, da sie ja abwerk schon gut ausgerüstet ist.

Bikealtag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: nach dem kurzen Ausfall geht´s weiter in die hoffentlich gesundheitlich positiv auswirkende Woche. Aber vorab mußte natürlich noch eine Sonntags-Testfahrt sein, wie und ob geht das überhaupt mit dem Radfahren ?

Also kleine Testfahrt durch den Claim. Die gedachte und ebenso entspannte Runde zur Halde rauf…

Da kommt man eine Rampe hochgekrochen und sieht diese eine einzige zartrosa leuchtende Blume am Horizont. Ganz oben angekommen, aber entspannt, mehr technisch als power…

…bot sich dann ein netter Anblick. Warm war´s ohnehin also wurden mal fix ein paar Bilder ( mehr auf Flickr ) gemacht. Dann wurde der Rückweg angetreten, mit der Gewissheit, das der Rücken das so mitmachte.

Also abwärts wurde noch der einen oder anderen Track mitgenommen. Viel war da nicht an Grünzeug, hier und da etwas, aber halt nix aufregendes. Jener hier…

…ist aber von natur aus nie so zugewuchert. Unter dem Strich klappte alles recht gut. Halde rauf iss ja kein Thema, aber auch Halde runter via kleiner und kurzer Querungen war gut machbar. Nicht so zugewuchert wie auf den Tracks wo ich neulich durchwollte. Da ging ja selbst zu Fuß nix mehr, komplett zugewuchert. Werd da die Tage nochmal schauen.

Zum Abschluss der Strecke on Strava habe ich mir dann noch eine kleine Runde über die beiden Spielplätze gesucht.
Erstaunlicherweise konnte am Rutschenhügel noch eine andere Anfahrtsvariante ausmachen und habe das Ding auch mal andersrum gerockt. So kann die nächste Woche starten.

Montag: in der Frühe schon fast wieder zu warm. Gut, mit 12c° ging´s noch so, aber Langfingerhandschuhe konnte daheim bleiben. Hinfahrt rollte gut, alles paletti.

Den Tag über lockerte sich der Rücken in der kritischen Partie immer weiter auf. Natürlich war und mußte ich noch vorsichtig sein. Auf eine Rückrunde ist da glaube ich keiner scharf drauf.

Auf der nachmittäglichen Rückfahrt kam der Wind dann von Ost und somit von vorne. Das der Wind in der eigentlich herannahenden kalten Jahreszeit aus Ost kommt ist ja nicht ungewöhnlich. Ungewöhnlich ist aber, das es fast 20c° draußen hatte.

Dienstag: Tag zwei der Woche, morgens wie schon am Vortag, soweit also keine Neuerungen. Nachmittags vom Wetter her ebenfalls, also wurde nochmal die Halde hochgefahren. Wieder schöner Ausblick, doch in der Ferne tat sich ein Gewitter auf. Also nach einer kurzen Weile wieder aufsitzen und gen Burg fahren.

Dort zickte dann der Rücken wieder. Folge: erstmal zwei  Drops nach der Ankunft eingeworfen. Prinzip Hoffnung.

Mittwoch: Spannung am Morgen, vor allem im unteren Rücken. Radfahren ging aber blöd war nur das es tagsüber immer wieder zickte. Arbeitsfähig ? Bedingt ja, man schleppt sich so durch. Sitzen ging, aufstehen und hinsetzen auch, gehen war so´n Ding. Denn zwischen diesen einzelnen „Zuständen“ mußt ich mich immer wieder zurechtrücken. Die Hoffnung liegt auf morgen…

Donnerstag: und wieder einen Tag weiter. Das lange flachliegen auf dem Bett, mit dem E-Wärmekissen gestern war zwar nicht ganz so lustig…
…wobei ich mir das so das eine oder andere YT-Video reingetan habe wie zB. ein zwei von Gregor Gysi. Warum kann der Mann nicht mit ein paar von den Grünen zusammenarbeiten ? Überhaupt, die Grünen, er und eventuell die Linken, das wär mal watt ?
…aber es hat wohl was gebracht. Die Nacht war zwar wieder etwas unruhig. Wohl weil´s ja auch recht warm ist um diese Jahreszeit. Aber ich konnte ausreichend entspannt in den Tag starten. Natürlich ganz langsam und entsprechend vorsichtig.

Alter: bis ich mich dann in der Firmenrunde so eingefahre hatte, haben mich auch immer wieder Gedanken beschäftig, was wäre wenn sich das jetzt nicht mehr so auflöst ? Ich konnte zwar deutlich besser zu Fuß unterwegs sein, aber es brauchte eben auch immer so eine Zeit bis ich den Schritt gefunden hatte. Die Sache ist die, es hat sich zwar weiter gelockert, aber tief im unteren Bereich ist recht direkt um Wirbelsäule herum immer noch ein Strang der verhärtet ist.
Dort wird dann auch die Verkürzung des Hüftbeugers angesetzt sein. Dann spielen die anderen Muskeln wieder auch nicht so mit wie sie sollen, alles verkrampft sich, weil´s versucht gerade zu rücken oder eben auszugleichen. Erweitert wird das noch durch den Beckenschiefstand, der wieder voll zum Zuge kommen und schon hat man den ganz großen Salat. Gestern nachmittag war ich sowas von verspannt, das hatte ich so noch nie !

Das blöde ist, es muß sich zumindest weitesgehend gelöst haben, bevor ich dann erweitert mit Dehnübungen dran gehen kann. Zu einer Muskelverhärtung und entsprechender Verkürzung noch, womöglich gewalltsam, Dehnung aufzubauen, erzeugt nur zusätzlichen und damit kontraproduktiven muskulären Stress. Lange Rede, kaum Sinn, es war heute auf jeden Fall mal besser als gestern, also gleich nochmal eine liegende Entspannungsrunde nachgereicht.

Jedenfalls wurde heute recht unambitioniert einfach nur die Kurbel gedreht. Heute früh kreiste sowieso die Gedanken und auf der Heimfahrt war ich auch froh mal etwas früher aus der Fa. rauszukommen.

Freitag: die gestrige Flachliegeunwärmezufuhrpostion hat zwar was gebracht, aber nicht mehr ganz so viel wie am Vortag. Aber, scheinbar war es zumindest einen Tacken besser. Den Tag über kam ich gut weg, nur immer weider nach längeren Sitzetappen war zurechtrücken angesagt.

Nachmittags dann wieder mehr oder weniger entspannt nach Hause gerollt. Der Tag war auch wider lang, Stau auf der einen Autobahn, da runter und Umfahrung nutzen, die natürlich auch viele andere nutzten. Später am Abgabeziel, später wieder raus aus der Megacity, dann natürlich wieder mehr Verkehr… . Schön ist was anderes.
Aber, nachdem ich auf der Burg ankam hatte ich den mum eine kleinere Physio-Einheit zu machen. Und man bildet sich ein, das es wenigstens etwas gebracht hat. Hoffentlich kann ich das irgendwie am Wochenende weiter entschärfen. Denn wenn nicht, bin ich langsam am Ende mit gutem Rat. Oder, mir fällt da jetzt nicht mehr viel ein.

Zum Abschluss bekam das CAADX noch eine erste kleinere Pflegeeinheit. Ich denke morgen wird da noch das eine oder andere passieren. Also wenn ich Lust habe, mein „Alter“ das mitmacht und so…

Und weil diesesmal der Wochenabschluss auch mit dem Monatsabschluss zusammen fällt, ein Blick in die Zahlen.

Ja so war die Woche. Ich wünsche dann mal allen ein schönes Wochenende. Vielleicht stöber ich gleich noch ein wenig im Blogreader, da ist ja wieder viel aufgelaufen. Aber ich schätze, alte werd ich wohl kaum. Ach, Mini-Haribos sind nervig…

Scott ARX Plus Helm & Reflexfolie III

September 16, 2017

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Reflexmaterial/ (Bike)bilder: wieder nächster Schritt. Diesmal wieder an einem Samstag, aber in der Arbeits bzw. Mittagspause zwishcne Anstriechen und Farbe trocknen. Wie ich ja schon im ersten Beitrag schrieb und im zweiten Beitrag schrieb, heute konnte das Werk vollendet werden.

Viel war ja nicht mehr zu machen, außer eben die hellen Flächen mit hellem/ normalen Reflexmaterial zu bekleben. Und so richtete ich mich draußen auf einer Kiste und meinem selbstgezimmerten Schrauberhocker ein.

Ertsmal die Konturen mit Tesakrep abnehmen, also jenes aufkleben, mit Filzstift nachzeichnen und dann den Tesakrep-Streifen wieder auf´s Reflexklebeband kleben. Das spart Material, da man so nicht in den Dunst hinein arbeitet. Denn so ein Laufendermeter ist nicht viel, auch wenn nicht mehr viel zu bekleben war, unnötigen Verschnitt kann man so gut vermeiden.

Erstes Ergebniss, aber eben noch nicht ganz fertig.

 

Nachdem die Feinheiten dann auch fertig waren, wurde die Nacht abgewartet. Natürlich sind diese gestellten Bilder wieder irgendwie blöd, aber für den ersten Eindruck, hier in der Rückansicht, sollte es mal reichen.

At last, noch eine Seitenansicht. Ich bin mit dem Endergebniss zufrieden, mehr kann man da nicht machen.

Unter dem Strich, falls mich mal einer auf der Landstraße umsemmeln sollte und dann behaupte er habe mich nicht gesehen, dem sei ein Besuch beim Optiker dringenst angeraten.

16.032km/ 15.09.2017

September 15, 2017

(Bike)bilder/ Bikeklamotten/ Bike Klamotten Pflege & Pflegeliste/ Regenhose/ Reflexmaterial: so nach diesem recht langen Untertitelintro kann ich mit dem eigentlichen Text beginnen. Da der Samstag schon recht kreativ in Sachen Sichtbarkeit verlaufen ist, war am…

Sonntag: …noch meine Regenhose kurz dran. Nachdem ja die Sache mit der Unfeinheit behoben wurde trudelte die Hose wieder bei mir ein und man hatte sogar die an den Füßknöcheln vorhandenen Reflektoren wieder angenäht. Fand ich klasse. Da ich aber vorher noch zwei entsprechende Klebereflektoren dran hatte, mußte das also heute auch noch stattfinden. Et voila…

rechten Seite den Klettbund befestigt auf der linke Seite nicht

Dann juckte mich doch nochmal ein Thema. Und zwar die Sache mit dem Goretex waschen und denn eben reaktivieren über den Trockner, wie ich das auch als Empfehlung bekommen habe und entsprechend schriftlich hier im Blog fixiert. Da ich ja am Freitag schon mit der Löffler GTX AS Vario Regenjacke nach Hause gedüst bin, überkam mich am Ende der Fahrt das Gefühl, daß irgendetwas mit der Jacke nicht stimmen konnte.

Ich meine nach gut einer Stunde kurbel durch den Regen waren zum Schluss recht speziell die Armlinge deutlich feucht und auch in Partien der Schultern fühlte sich das nicht ganz so an, wie ich das schon mal zu meinen gefühlt hatte.
Also wurde mal alles entsprechend gereinigt und im Wäschetrockner mit der Einstellung warm und bei der Zeit 30min hoffentlich wirkungsvoll reaktiviert. Der Wetterfrosch hat für den morgigen Montag wieder gute Regenneigung angesagt. Jetzt bin ich mal gespannt wie die Sache läuft.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: der Montag war dann unaufhaltsam gekommen und somit der Start in die nächste Woche. Morgens war dann tatsächlich auch Niederschlag zu vernehmen, wenn auch nicht so viel wie ich dachte. Dafür war dann aber stets ein guter Wind präsent. Das drückt natürlich auf den Schnitt, auch man stellenweise recht gut vorwärts kam.

Nachmittags gab´s dann ein Problem mit dem Wetter. Ja das Wetter wurde verdammtnochmal besser. Nicht nur das es keinen Regen mehr gab, es wurde sogar warm ! Und zwar annähernd an die 20c°. Aber seht selbst.

Das gab natürlich immer wieder mal schöne „Bilder“. Sonne hier, dann wieder Wolken, teilweise richtige dunkle Wolken, einfach ein klasse Lichtspiel.
Jedenfalls mußte das Regenzeuch im Seat-Pack komplett im verschwinden, nur die Jacke, aber ohne die Armlinge, kam als Windschutz zum Einsatz. Die Rückfahrt ging dann an der Sesekeradroute entlang, dann ein wenig quer rüber und dann über eine andere Streckenkombi bis zur heimischen Burg.

Dienstag: diesmal die Regenbrokens im Seat-Bag gepackt, war ja trocken als ich aus der Tür trat. Zwar hier und da wider guter Gegenwind, hielt sich aber in Grenzen. Will ja auch nicht klagen. Doch vier-fünf Kilometer vor´m Ziel ging dann der Regen los.

Nachmittags waren die Schuhe noch nicht ganz trocken, also schlüpfte ich zuerst in die Socken, dann in je eine Plastiktüte und dann eben in den Schuh. Geht wenn´s nicht zu warm draußen ist für´ne gute Stunde kurbeln. Auf der Rückfahrt wieder Fotowetter…

Auf der Burg angekommen kann ich das CAADX noch in die Fitness-Garage packen, den Seat-Pack leer machen und so wie ich, im Burgsaal angekommen, die Türe hinter mir schließe tun sich die Wolken auf. Es blitz & donnert sogar zweimal, Megaregetropfen, das volle Programm. Borr eye wat´n Glück gehabt.

( Bei Flickr/ Septemberalbum wieder die restlichen Bilder )

Mittwoch: morgens endlich mal richtiger Regen, die Gore Jacke kam samt der Löffler Regenhose zum Einsatz. Natürlich war auch wieder viel Wind mit dabei, aber bei weitem nicht so viel wie am Vortag.

Nachmittags wieder heiter Sonnenschein. Die Regenhose hochgekrempelt und die Regenjacke ganz ausgelassen war dann der Plan gegen zu viel Wärme. Statt dessen wurde über dem Langarmfunktionsshirt nur noch ein T-Shirt drüber getragen. Passte dann. Nach der Ankunft auf der Burg wurde am CAADX dann noch der eine oder andere kleinere Handgriff erledigt.

Donnerstag: morgens trocken, jedenfalls so trocken das man keine Regenkleidung brauchte. Nachmittags sah die Sache dann ab einem gewissen Punkt, der natürlich nach der Abfahrt war, etwas anders aus. Kaum den Preußenhafen hinter sich gelassen machte sich zunächst ein leichter Nieselregen immer wieder mal bemerkbar, jener schlug dann in einen schönen Dauerfeinenregen um.
Ihr kennt bestimmt diesen feinen Nieselregen ? Also jener den man erst wahr nimmt, wenn die Kleidung schon feucht ist und es langsam frisch wird. Genau das war dann so gut ab Hälfte der Strecke der Fall. Irgendwie nervt mich das dann trotzdem.

Bikeklamotten/ Gore/ Bike Jacke : …denn, obwohl ich ja die Löffler GTX AS Vario Jacke komplett und nach Empfehlung bearbeitet habe, also gewaschen, imprägniert und dann reaktiviert nach einer erneuten Wäsche, kann doch nicht sein ! Gerade diese Löffler ist ungemein praktisch. Jacke mit abnehmbaren Ärmeln. Kann man also gut in den Übergansgzeiten nutzen. Passt immer, irgendwie. Natürlich habe ich dafür auch gute 250,00 Euro-Plus auf den Tisch gelegt. Und at last, ich will so Jacken auch nicht einfach fast auf den Altmüll werfen, nur weil sie nicht so dicht sind wie sie sollten. Ich muß das noch sacken lassen.

…was mich natürlich nicht davon ablenkt, das meine bestellte Protective Luis bereits unterwegs ist. Hoffnung.

Freitag: letzter Tag der Woche, Wetter morgens zwar mit nur 10c! frisch, aber glaubt mir, das ist genau mein Wetter. Und, es war trocken. Nur die Straße hatte hier und da noch etwas Feuchtigkeit. Natürlich machte ich mit dem CAADX den Sprung in die nächste Tausenderrunde.

Nachmittags war´s dann recht angenehm. Das Thermometer zeigte zwar gute 16c°, aber der Wind war dann doch kühl. Zu Hause angekommen wurde dann das CAADX nochmals etwas gepflegt beziehungsweise am Vorbau rumgeschraubt.

Bikeklamotten/ Jacke/ Dermizax: dann stand auspacken der Päckchen an…

Die Protective Luis  war angekommen, genauso wieder 1 Meter Reflexfolie. Somit schonmal keine Langeweile am Wochende. Und ganz toll ist…

…die Neue hat schon von Haus aus viel Bling-Bling. Absolut like !

So und jetzt nach einer allgemeinen Lockerungseinheit draußen auf der Terrasse, geduscht und dem Abendbrot, die letzten Zeilen hier getippt, dann ist Wochenende. Morgen steht mal Küche streichen an. Streichrauhfaser soll es werden. Hatte die Holde besorgt nachdem sie das von Bekannten spitz bekommen hatte. Die waren begeistert. Andere, die ich kenne, wiederum sagen, ist eine Mistarbeit. Wir werden sehen.

 

Scott ARX Plus Helm & Reflexfolie II

September 9, 2017

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Reflexmaterial/ (Bike)bilder: nächster Schritt, an einem ruhigen meist verregnetem Samstag, die schon erworbene schwarze Reflexfolie aufkleben. Wie ich ja schon im ersten Beitrag schrieb, bin ich nachwievor von der Wirkweise des schwarzen Reflexmaterial begeistert. Sieht, nicht von Licht angestrahlt, sehr hochwertig aus und lässt sich, jetzt nach den ersten Handgriffen, auch sehr gut verarbeiten.
Man braucht nur zwei Dinge: eine ruhige Hand und ein wirklich scharfes Kaschiermesser. Das blasenfreie Aufreiben der Folie auch auf leichte Unebenheiten lässt sich super schon mit dem Fingern erledigen. Hier mal ein paar Bilder.

Ach so, man sieht ja nix. Völlig unscheinbar und ebenso farbecht schmiegt sich die schwarze Folie an den Helm. Da man nix sieht…

…doch mal vorsätzlich aus gleicher Entfernung angeblitzt – AHA, ganz toll, LIKE !

Nochmal einen Seitenanblick nach der vollendeten Klebepartie, wieder in Echtlicht…

…und dann in der Seitenansicht. Mir geht es vor allem um eine beim Radfahren rundum gute Reflextionsfläche. Diese sollte im Idealfall hoch positioniert sein und gibt im Falle des Helmes eine rundum gute Anstrahlfläche wieder. Deshalb habe ich beidseitig, ja klar logisch, eine zweiten Reflexstreifen positioniert.

Auch jenen sieht man bei Tageslicht so nicht…

…aber wenn alles angestrahlt wird schon.

Natürlich ist diese Geschichte noch nicht zu Ende gedacht. Der erste „Fehler“ ist natürlich die eher unrealistische Küchentisch Mobilcam samt Blitz Geschichte. Da gebe ich jedem Recht. Es soll auch nur den ersten Eindruck vermitteln. Heute Abend werd ich aber wohl auch noch ein paar Bilder draußen in der Dunkelheit machen auch in größerer Entfernung.
( Ich strebe ja sowieso noch Nachtaufnahme aus einem stehenden PKW heraus abgelichtet an und dies dann auch mit entsprechenden Entfernungen an. )

Der zweite „Fehler“ ist, der Helm ist jetzt erst seitlich und einigermaßen von vorne beklebt. Ich werde mir aber noch helle Reflexfolie für die hintere und in meinen Augen wichtigere Partie besorgen. Denn wichtiger ist die Hinterseite gleich aus mehreren Gründen.

Punkt eins ist, vorne „bimmelt“ bei Dunkelheit ein im öffentlichen Straßenverkehr zugelassene Akkuleuchte mit maximal 80 LUX. Das ist so hell das man es schon aus mehreren 100 Metern sieht. Das hat mir meine Holde bestätigt, als sie mal von der Nachtschicht kommend, mir entgegen fuhr. Zusätzliches Reflexmaterial von vorne ist damit fast unnütz.
Von hinten aber ist einen deratige Wirkung nicht zu erzielen. Da gibt es keinen im öffentlichen Straßenverkehr zugelassene Rückleuchte mit der Leuchtstärke. Da ist also neben dem regulären Rücklicht Reflexmaterial gut angebracht.

Zum anderen, man hat ja hinten keine Augen im Kopp. Was also hinter mir passiert entzieht sich größtenteils meiner Kenntniss. Alles was vor mir passiert ist im großen und ganzen noch irgendwie beeinflussbar. Und somit ist gut gesehen werden, und dies schon aus einer potentiell hohen Entfernung, immer besser.

Übrigens noch ein paar mehr Bilder habe ich wieder bei Flickr positioniert.

Jetzt hat mich dann aber doch gerade noch eine Frage gejuckt. Und zwar, wie wäre wohl ein Vergleich zwischen der ja schon von mir verwendeten normalen Reflexfolie zu der nun schwarzen ? Gibt es da eine Unterschied in der reflektierenden Wirkung ? Also bin ich ma´ raus in die Fitness-Garage und habe mir ein vorderes Laufrad des CAADX gegriffen, entsprechend ausgerüstet und dann mal zwei Bilder gemacht.

Also Vergleichbild und zwar von der normalen hellen Reflexfolie zu der neuen schwarzen Reflexfolie. Aufgenommen in der Fitness-Garage ohne Blitz bei Neonlicht. Auffallend ist, nur wer weiß wo die schwarze Reflexfolie platziert ist, kann sie erahnen.

Jetzt das Foto im dunkeln mit Blitz aus der gleichen Position aufgenommen. Finde ich jetzt absolut genial, denn in der lichreflektierenden Wirkung kann ich null Unterschied ausmachen.

*Etwas später am Abend* So hier nochmals zwei Bilder gerade eben draußen im Dunkeln gemacht. Abstand ca. 2,5 Meter und natürlich mit Blitz gemacht.

Scott ARX Plus Helm & Reflexfolie I

September 5, 2017

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Reflexmaterial/ (Bike)bilder: so da ich ja neulich den frischen Scott ARX Plus Helm einholen mußte stand eben auch wieder die Ausrüstung mit entsprechendem Reflexmaterial an.

neuer Helm mit schwarzer Reflexfolie, abgelichtet ohne Blitz, also nur bei Tageslicht

neuer Helm mit schwarzer Reflexfolie, abgelichtet mit Blitz

Genial nicht, hätte ich so nicht gedacht. Schönen Gruß an die Reflecto GmbH ( so weiß auch jeder wo man so´ne Folien bekommt, falls Interesse daran besteht ).

Ganz nebenbei habe ich beim stöbern auf Amazon noch Ideen für die Laufräder gefunden. Wie zum Beispiel die Reflexaufkleber in 10mm .

Und weiter geht´s…

Januar 1, 2017

…und sonst ?/ Newsticker/ Bikealltag/ Sport & Alltag/ Bikebilder/ Reflexmaterial: erste „Amtshandelung“ für den heutigen Tag, der…

Samstag 31.12.: …war zwar nicht die erste Amtshandelung, aber das was ich mir auf die Fahne geschrieben hatte: Laufen gehen. Ich fühlte mich gut, hatte mein „Menthaltraining“ nach dem Frühstück schon absolviert, ein wenig Hausarbeit erledigt und dann zog es mich nach draußen.

Zu der körperlichen Grundeinstellung, das eben in den letzten zwei, drei Tagen die Zimperlein eher nicht vorhanden waren, gab das Wetter alles was es braucht um einen netten Jahresabschlusslauf anzugehen. Sonne satt, klare Luft bis dorthinaus, dafür aber mit Sicherheit schweißfreie 0c°. Also los…

Ich achtet gleich ab Start darauf nicht einen zu langsamen Lauf zu verfallen, was mir dann aber auch zwei kurze Gehpausen einbrachte. Gut, die zweite war jetzt mehr zweckmäßig, denn vom querenden PKW-Verkehr wollte ich mich nicht überfahren lassen. Das Ziel erreicht und alles gut. Für diesen Punkt kann das nächste Jahr kommen – dranbleiben.

Dann ging´s an das Thema Reflexmaterial das ich dann doch noch erledigen wollte. Meine ja schon gepimpte Regenhose war dran sowie meine beiden Paare Handschuhe. Kleiber hatte ja geliefert und meine Ideen sollte ich nur noch umsetzten sein.

In den letzten Tagen hatte ich immer wieder an der angezogen Regenhose geschaut ob die Stelle die ich im Kopf hatte auch sinnvoll sein würde. Das passte dann auch ganz gut und wurde umgesetzt.

Bei den Handschuhen war das etwas mehr tricky. Hier sollen die Reflexstreifen in erster Linie mir helfen die Handschuhe besser in meiner Ablage zu finden. Gerade die Windstopperhandschuhe, da such ich mir manchmal einen Wolf.

Mit ein zwei Teststreifen habe ich mir dann Stellen gesucht wie es sinnvoll und auch potentiell machbar, machbar im Sinne der Dauerbeweglichkeit und somit auch der Haltefähigkeit, ist. Gesucht – gefunden und dann eben umgesetzt.

dsc08097-reflex-jahresabschluss

So auf dem Küchentisch liegend schaut das natürlich gut aus. Aber mal ganz ehrlich, die Realeffekt wird nur bei der Regenhose wirklich was bringen. Aber anders war das auch nicht gedacht. Innerstädtisch wird die Wirkung eh vom Umgebungslicht verschluckt werden. Aber innerstädtisch bin ich ja kaum unterwegs. Mir geht es hauptsächlich um die langen Fahrstrecken überland auf meiner knapp 7,5 Kilometer langen Rennbahn. Da ist nur natürliches Licht, es geht nur geradeaus und für mich halt auf dem „Angebotsstreifen“ und die PKW-Schuhmachers dieser Nation sollten mich als Radfahrer rechtzeitig erkennen können.

Mit dem was ich jetzt habe, wird sich keiner mehr rausreden können „hab ich nicht gesehen.“ Schätze mal auf gut 50 Meter stuckdusterer Nacht würde ich nur durch das anstrahlen von PKW-Licht sehr gut sichtbar sein. Also ohne das vorgeschrieben Lichtgefunzel am Rad. Ich werde da aber noch bei Zeiten mal geeignete Bilder machen.

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen: gut nachdem der Sonntag eher etwas träge angelaufen war, es gab sogar ein zweites Frühstück, holte ich mir das CAADX in die gute Stube um mit dem restlichen Reflexklebeband noch ein zwei Details anzugehen.

Die Gabel ( also das wo das Vorderrad dran gebaut ist ) sollte komplett gemacht werden und die Kettenstreben ( die unteren Metalstangen wo dann eben das Hinterrad dran hängt ) standen auch noch in meinem Kopfplan.
An der Gabel war das recht fix gemacht und ist für meinen Geschmack auch gut genug. An den Kettenstreben war das nicht ganz so einfach. Die linke Seite war noch recht passabel aufzutragen. Da gibt es nur an einer Stelle leichte Wellen, wo die Folie eben nicht ganz plan aufzutragen war. Da diese Stellen jetzt aber nicht gut sichtbar wo liegen, kann ich mit diesem Markel leben.
Auf der Antriebssseite, also rechts war das dann mehr tricky. Denn um in den Bereich der Kettenblätter ( die vorderen Zahnräder an der Kurbel ) mußten demontiert werden. Gott, wenn das meine Holde wüsste was ich hier im Wohnzimmer gezaubert habe… . Hab aber wieder alles super sauber gemacht. Jedenfalls, nachdem ich die Kettenblätter demnontiert hatte, ging´s auch recht gut.

Rein optisch gefällt mir dieser clean-Look in weiß ganz gut. Vor allem im Zusammenspiel mit der restlichen Farbgebung. Für die nächste Aktion an den Sattelstreben ( jene Metalrohre die vom Hinterrad hoch zum Sattel gehen ) muß ich aber noch ein paar Meterchens Reflexfolie besorgen.
Dort hatte ich zwar schon entsprechene Folie aufgebracht, sieht jetzt aber irgendwie unvollständig aus. Also mutt datt nochmal jemacht werden. Geht net anders.

dsc08107-caadx-reflex-17

soweit fettich

Den reinen Sichtbareitseffekt von der Seitenansicht will ich nicht zu hoch loben. Klar er wird da sein, aber schon durch meine Laufräder ist da viel zu sehen. Bei der Sichtbarkeit von hinten, da habe ich, aus Erfahrung heraus, nicht die allergrößten Erwartungen. Am besten wäre ja, wenn man das alles Lackieren würde.

Biketoure/ Touren-Ansage: und damit das auch im Jahr 2017 potentiell gut wird, dachte ich, mach doch mal einen Vorschlag für eine neue Emscherradtour die keine Emscherradtour ist.

Mein Plan sieht dann wie folgt grob so aus. Im Sommer, wenn die meisten aus dem Radforum das terminlich passend bekommen, Startpunkt ab Dortmund obtional Unna. Unna & Dortmund weil´s eben auf der Strecke liegt und Bahnhöfe vorhanden sind. Bahnhöfe für die Fernanreisenden. Kann natürlich auch, wer halt Lust hat, schon am Vortag zu uns hier in den Claim kommen, wir sammeln ihn am HBF auf und bieten Übernachtung via Zelt im Garten oder so an.

Gefahren werden könnte dann, also so mein Kopfplan von Unna als Starpunkt aus via dem…

So das war das Jahreswechsel-Wochenende. Könnte sein das der Wetterfrosch für morgen mal Schnee schicken wird. Die Spikereifen stehen ja jedenfalls schon bereit.

9.154km/ 30.12.2016

Dezember 30, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Reflexmaterial/ Biketechnik/ Bike Pflege: so lange Liste der Vorkommnisse und somit der Untertitel.

Sonntag: der 25.12. oder der zweite Weihnachtsfeiertag. Nach dem Ausschlafen und dem angekündigten „Menthaltraining“ standen die Restarbeiten am CAADX an. Viel Arbeit. Gut, könnte man sich auch schenken, gerade an einem Feiertag würden viele sagen.
Ansich nicht verkehrt, nur bei uns war eh nix angesagt. Die Holde wollte chillen auf dem Sofa, die Kids hatten auch was anderes vor. Und so konnte der Vatti sich nach draußen in seine Fitness-Garage verkriechen, schön warm eingepackt.

Ja es wurde viele gemacht und geschätzt hat die gesamte Aktion, nur unterbrochen vom Mittagessen, gute drei Stunden gedauert. Diese ganzen Wartungsarbeiten dienen nicht einfach nur dem schön Aussehen, sondern sollten den ganzen Dreckmodder den Gar aus machen, der sonst zu übermäßiger Verschleißförderung führen könnte.

Ganz nebenbei sind auch schon ein paar Teile der Kleiber Singal-Flicken zum Einsatz gekommen. Die eher selten genutzte Goretex-Helm-Regenhaube wurde nachgerüstet und der Ortlieb Seat-Pack hat auch was ab bekommen.

dsc08064-reflexnachschlag-helmhaube

Regenhaube

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Seat-Pack

dsc08066-reflexnachschlag-partnerlook

Beide im Kombi und im Dunkeln

So war dann dieser Feiertag gut genutzt und ich war noch draußen an der frischen Luft. Ein wenig „Circuit Training Routine“ wurde direkt anschließend nachgeschoben.

Montag: 26.12. der große Familienauflauf wurde mit Würde abgehalten. Nach dem Abschluss und dem Heimfahren nahestehender Verwandter ging´s für eine kleine Bewegungseinheit auf die Terrasse. Sternenklarer Himmel und frische Luft…

Dienstag: das Wetter draußen scheint noch verregnet, dafür einigermaßen warm & recht windstill – sodenn ich mich, in der Küche sitzend, nicht täusche. Im Kopf schwebt mir die House-Lap als Bewegungseinheit…

…wie schon in einem entsprechenden Beitrag, nebst der dazugehörigen Bilder, JA ich war unterwegs.

Mittwoch: im grunde keine besondere Vorkommnisse, letzter Urlaubstag in diesem Jahr. Zu erwähnen wäre, getreu dem Motto…

mein-therapeut-sagt

…das meine Einkäufe bei Bike24.de eingetroffen sind. *freu* …obwohl, keine schönen Nettigkeiten mitgeordert wurden.

Donnerstag: keine besondere Vorkommnisse, sehr kalt aber eine super trockene Kälte. Dazu in der Frühe sternenklarer Himmel. So macht Radfahren Spaß.

„Plattfüße“/ Freitag: es war mal wieder soweit. Hatte ich erst letzte Woche zwei Plattfüße, so gönnte mir ein kleines krummes Ding nicht die verdiente Anfahrt zum Job. Hier mal zwei Bilder, am frühen Abend aufgenommen.

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noch ganz frisch im Reifen steckend

dsc08095-nail

die knapp 2cm Ursache

Geflickt, bzw. Schlauch getauscht wurde dann bei einer Trainingseinheit. Mal eben so zwischendurch. Am Morgen habe ich dann das CAADX wieder fußläufig von der heimischen Burg entfernt, in den Schuppen geschoben und mir unseren Kleinwagen geschnappt. Schade halt.
Ich wäre gerne noch einmal zum Job geradelt, denn das Wetter war ja wie am Vortag. Auch nachmittags auf der Heimfahrt wär´s bestimmt wieder bombe gewesen.

Der Hammer ist aber der. Als ich in der Frühe so losradelte und mich gerade eben so einrollte auf der Rennbahn, mich an dem netten Wetter erfreute, dachte ich gerade: „mensch, in diesem Jahr hast´e ja mal wieder ordentlich Plattfüße gesammelt. Gerade in den letzten Tagen.“ Und wie ich das so dachte und so vor mich hinrollte, merkte ich wie der „Arsch“ so ein wenig weich wurde. Das Hinterteil, also der „Arsch“ vom Rad, wird dann erst ein wenig schwammig und dann eben weich, bis dann ganz die Luft raus ist.

Bikealltag II: ja was noch so ? Also vom Job her bin ich in den letzten beiden Tagen in der Ecke vom Sorpesee rumgekurgt. Leider ohne Bike. Aber so wie´s da ausschaut, sollte man da mal hinfahren.

Auch wenn das Jahr noch nicht ganz um ist, ich werde trotzdem schonmal die Zahlen aktualisieren. Denn, ich werde versuchen morgen mal wieder eine kleine Runde zu Laufen. Mal sehen was mein linkes Knie und die Hüfte dann so sagen. Vorgabe, bloß nicht im Kriechtempo sich fallen zu lassen. Also falsche Lauftechnik, als potentielle Ursache für Aua ausschließen.

Winterpokal/ Winterpokal ´16/ ´17: das nächste Monatsesumé in dem Winterpokal. Drei Monate sind rum und ich würde mal sagen, wir als Team stehen mal gut satt da. Und, man beachte, alles ohne große Extra-Anstrengungen. Gut der Penguin hatte sich das Festive 500 auf die Fahne geschrieben. Klar, hätte ich auch, wenn ich Urlaub gehabt hätte. Das spühlt natürlich gute Punkte ein.
Aber ansonsten lassen wir es recht locker gehen, denke ich. Oder ? Oder doch nicht ? Also zumindest ich nicht. Hier also der Stand der Dinge…

  • 599 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 43
  • 2.674 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 70
  • Screenshots aus dem WP 30.12.2016/ ca. 19:13 Uhr

team-kopie

me-kopie

Ja das war´s dann erstmal damit. Auf in den nächsten Zeitabschnitt, wohin er uns auch führen mag.

8.534km/ 09.12.2016

Dezember 9, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: also wie war das noch ? Ach ja kurze Woche, zumindest was die Anzahl der Arbeitstage anging. Aber, sehr spät anfangen, dafür um so später Feierabend. Da ich kein Freund von großer Zeitverschiebung bin, habe ich den Wecker nur seicht nach vorne gestellt, gerade mal ne´ halbe Stunde, dann gemütlich Espresso geschlürft und dann meist entspannt und länger zum Job geradelt.

Dienstag: mein eigentlicher Montag, da Beginn der Arbeitswoche. Es war mit -7c° wieder gut frisch am Morgen, aber ich schien mich soetwas wie daran gewöhnt zu haben. Natürlich war ich auch wieder gut gekleidet und die Fäustlingen waren auch mit dabei. Die Anfahrt bei der aufgehenden Sonne war spitzenmäßig und ich hatte meinen echten Spaß daran. Das erste Bild schoss ich dann in Bergkamen auf der Kuhbachtrasse. Leider fing da schon meine Digicam an zu schwächeln. Ich mutmaße mal, die Kälte setzte dem Akku dann doch gut zu. Fokusieren ging fast gar nicht und das mit dem scharfstellen war dann wohl auch nicht mehr so.

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Mir gefällt´s trotzdem ( also muß der geneigte Besucher es „ertragen“ ). Beim Versuch später nochmal Bilder zu machen, also als die Sonne noch deutlicher mehr oben war, versagte dann der Akku ganz. Dann kam der…

Mittwoch: wieder mit geladener Digicam aber auch leider mit dem Wetterbericht im Kopf, eher bewölkt ergo nicht ganz so sonnig-schön, bin ich dann wieder früher los. Ich selber war ein wenig schlapp und hab mir schon am Kanal mal einen Riegel gegönnt. Das vorabendliche Mahl war dann doch wohl nicht so ergiebig für meinen hungrigen Balg. Die Bilder vom Kraftwerkshafen sind auch nicht so geworden wie ich mir das dachte. Klar bei dem Nichtlicht…

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Also mal weiter gerollt und dem Tag mit der aufgehenden Sonne entgegen gefahren.

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Eine Brücke am Sesekaradweg die ich dann mal wieder überquerte. Aber ganz zärtlich, bloß nicht hektisch lenken oder so. Denn jene ist mit Holz belegt und das ist bei dem Wetter verdammt glatt. Da ich aber eh Bilder machen wollte, bin ich zu Fuß rüber. Wenn man da drüber läuft, merkt man wie arschglatt das ist. Dann wurde etwas mit dem Fahrradlicht und der Perspektive gespielt…

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Der Horizont gab aber auch schon alles her was so ging. Nicht viel, am Vortag war das noch besser, aber immerhin.

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Am Seepark in Lünen soll baden gehen zur Zeit keine gute Idee sein. Verstehe ich jetzt nicht ganz ???

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Seepark, CAADX & Sonneaufgang

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Horizont mit Eis auf dem See

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Uferansicht

Donnerstag: noch wärmer als schon am frühend Abend des Vortages, wo es auch schon +7c° hatte. Nach dem Einrollen wurde erstmal unter einer Brück gehalten und Kleidung abgelegt. Ist einfach zu warm. Unglaublich wie schnell man sich an kalte Temperaturen gewöhnt.

Bikeklamotten/ Reflexmaterial: nur mal so zwischendurch als kleine Erinnerungsstütze, ich werde was die Kleiber Singal-Flicken angeht via meiner Einkaufliste nochmal nachrüsten. Weiter im Text…

Die verlängerte Anfahrt wurde spontan mehr über und durch Bergkamen gelegt. Nervig war, das der Signalgeber vom Tacho mal wieder verutscht war. Jener wurde dann am frühen Abend nach der Ankunft durch eine von alter Bauart ersetzt. Ich bin´s jetzt leid. Für morgen will ich dann mal die Lünen/ Süggelbach Strecke von der Seseke aus kommend fahren. Letzte Woche habe ich nochmal, im Rahmen meiner Much-Mude Erstbefahrung, die Strecke gemacht.
Natürlich werd ich diesmal die schmuzige Sache weglassen. Kann ich nicht bringen komplett eingesaut auf´n Job ankommen.

Überhaupt Job; so wie´s ausschaut werde ich bis kurz vor Heiligabend diese merkwürdige Schicht fahren. Also immer spät anfangen und noch später aufhören. Folge wird sein, es werden zu 99% ein paar Mehrkilometer zusammen kommen. Der andere Effekt wird sein, ich werde stets einen gesegneten Apetit haben.
Leider werden die sportlichen Aktivitäten, also jene die sonst nach der Ankunft zu Hause stattfinden, vor allem das Laufen, etwas viel zu kurz kommen. Finde ich jetzt ganz schön mistiog, aber was will man machen ? Eine gewisse Grundform will ich mir aber erhalten. Wird nicht einfach.

Freitag: morgens getan wie gesagt. Leider war´s zum einen gefühlt brütend warm und viel Wind aus der falschen Richtung drückte nochmal die Fahrzeit. Dafür war der Rückweg wieder etwas zackiger, sodaß ich noch eine Runde über den „Spielplatz“ drehen mußte. Jetzt ist der Bauch voll, noch ein Leckerli und dann geht´s ab in die Bubu.

 

 

8.005km/ 25.11.2016

November 25, 2016

vorab, eventuell sogar als Warnung, eingeschoben, der Versuch diesen Beitrag zu teilen und somit lesbar-kürzer oder überschaubarer zu machen, ist kläglich gescheitert. Also nehmt es so wie es ist – danke.

Bike nachgedacht: mein Gott so lange ist das schon her !? Ich fahre jetzt seid…

2008

 

…durchgängig, damals noch mit dem Volotec, das jetzt aber mehr als 36.004 Kilometer runter hat und somit mal gegen das CAADX ausgetauscht wurde ( weil dann doch so langsam ein paar Makel auftauchten, die da eben nicht mehr so einfach zu handeln sind ).

Das wurde mir just nach einem Artikel von Aller Wege bewusst. Das sind mal satte 8 Jahre. Acht Jahre bei jedem Wetter raus und auf´s Rad um damit hauptsächlich zum Job hin und eben auch wieder zurück zu kommen.
Natürlich gab´s auch noch die eine oder andere „Umleitung“, Erkundung oder auch mal hier und da eine Tour. Letztere eher wenig, auch wenn da die Tage schonmal der Verdacht aufkam, daß ich im grunde neben dem Radeln kein normales Leben ( gut normal ist das schon nicht mehr, aber was ist schon normal oder noch besser gefragt, ist „normal“ besser oder gut ? ) mehr führe.

Natürlich sieht meine „Kleiderkammer“ entsprechend aus. Neben den Klamotten ist aber auch ein wenig Logistik drumherum immer hilfreich. Meine Bikes haben eine eigenen Schuppen/ Fitnessgarage zum unterstellen, Werkzeug und Pflegemittel inklusive. „Rein zufällig“ habe ich einen frostsicheren Außenwasseranschluss mit kurzem Schlauch. Um mal eben den groben Dreck weg zu machen. Natürlich draußen auf der Terrasse oder eben auf dem Stückchen Rasen.

Auch auf dem Job, wo´s ja täglich hingeht, passt das ganz gut. Die Katzenwäsche mit Waschlappen und Deo reichen, es geht ja eher gemächlich hin. Wechselwäsche ist dank neuer wasserdichter Ortlieb Taschen auch kein Ding. Ein zweiter Spind war auch noch frei.

Dennoch, je kälter und mistiger es wird, deso länger braucht man um sich an zu ziehen oder eben auszuziehen und alles sach & fachgerecht wegzuräumen. Und die Technik muß natürlich auch stimmen. Mit irgendeiner Schlörre oder wie auch oft im „Fachkreisen“ als Bahnhofsschlampe bezeichnet, die technisch eher grenzwertig ist macht das auch seltener Spaß.
Gedigene & solide Mittelklasse ist da im Einsatz, was aber auch für viele Normalbürgen, zumindest preislich, schon fast abgehoben erscheinen mag.

Ja und ich ich habe sogar Spikereifen. Das sind Fahrradreifen mit denen man sogar im Winter auf Glatteis fahren kann. Ist immer wieder ein Erlebniss. Vor allem wenn man dann in die ungläubigen Augen der PKW-Lenker schauen kann – wenn man sie überholt weil sie keinen Meter mehr vorwärts kommen.

Momente der Freude

Aber es macht soviel Spaß, selbst im Dunkeln. Erst letzte Woche Freitag bin ich im Extremwetterwechsel am Kanal nach Hause gefahren. Los und alles furztrocken. Dann mal ein paar Regentropfen, dann aber wieder trocken. Der Wind bließ aber schon von gut hinten und das Tempo lag so bei 25-30km/h, ohne große Anstrengung. In Höhe Marina Rünthe ging´s dann los.

Der Wind zog, oder besser schob derart an, daß ich anfing mir Sorgen zu machen. Die Reichweite meines Scheinwerfers ist auch nicht unendlich. Dann dieses Rauschen vom Wind an der Baummeile die ich passierte und sie zu meiner linken Seite lag. Unheimlich ! Und dann öffneten sich die Schleusen. Satte fette Regentropfen so dick wie Bindfäden ergossen sich scheinbar unaufhörlich aus dem Himmel.

Ich hatte Problem zu sehen, weil´s so dicht war, also Tempo runter. Und wer´s nun glaubt oder nicht, innerlich war ich furztrocken. Gutes Regenzeug ist eben Gold wert.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Sport & Alltag: so die Woche begann schon wieder am…

Samstag: es war dann bei Tageslicht doch nochmal eine gründlichere Bikepflege nötig.

Sonntag: der Tag den ich mal als Opening bezeichnen würde. Denn die letzte Woche war zwar vom Radlen her intensiv, ein Versuch war es ja mal wert, dafür kamen aber alle – und ich betone alle – anderen köperlichen Betätigungen zu kurz. Und so werde ich ab heute mal wieder die Sache mit dem Alternativtraining angehen. Gleich nach dem Frühstück auf jeden Fall etwas Menthaltraining, also was für´n Rücken und so. Auch wenn ich gerade sehe es regnte draußen. *grübel wie mach ich das ?*
Später wird´s dann wohl einen kurze Laufeinheit werden, Winterwetter hin oder her. Bin mal gespannt wie das dann so läuft. Ob´s dann hinterher noch für eine kleinere nachgereichte körperliche Ertüchtigung reicht, wird sich zeigen.

*wenige gute Stunden später*

So, von wegen Winterwetter, stürmisch war´s und der heftige böenhafte Wind hat den bösen, bösen Regen weggeblasen. Stellenweise lugte die Sonne auf´s Heftigste am Himmel, nur leicht abgeschirmt von der einen oder anderen Wolke oder kleineren Wolkenfront. Ein Blick auf mein „Traningsareal“…

dsc07914-nice-scene

Just zum Start des Menthaltraining war´s trocken. Blätter harken, ansich völlig sinnlos bei dem Starkwind, habe ich dann aber trotzdem mal gemacht und dann ging´s schlüpfend in die Laufschuhe.
Training draußen im Winter ist für mich so selbstverständlich wie Zähneputzen. Ich kann gar nicht anders und überlege dann immer, wie ich das trotz vermeintlichem Mistwetter doch hinbekomme. Wobei heute konnte man nicht von wirklichem Winterwetter reden. Das Thermometer zeigte mal gute +10c° und mehr, die Sonne kam immer wieder durch und selbst der Wind war nicht kalt. Gut, hätte mich jetzt auch gewundert, denn Wind von Süden kann im Grunde gar nicht kalt sein. Aus Osten oder Norden ja, aber so…
Jedenfalls gab´s hinter noch eine kleine „Abhängeinheit“.

Und somit ist für heute mal gut. Den Rest vom Sonntag chillen, ausruhen und dann morgen wieder losstarten. Wobei, wenn morgen früh so ein Wind ist und ich zum Job radel, das wird schon was…
Dennoch der Sonntag wurd mal eben für ein zwei Handgriffe genutzt.

Bikeklamotten/ Reflexmaterial: in meinem Fach hatte ich noch einen Streifen der Kleiber Singal-Flicken gefunden. Und da ich ja am Donnertagmorgem mal meine GORE Regen-Helm-Cover nutzen mußte sah ich dieses serienmäßige Reflexstreifchen. Einfach nur süß. Geht ja mal gar nicht. Wie kann man denn nur glauben, daß s ein Ministreifen angeleuchtet nennenswerte Lichtreflexe wiedergeben kann, also auf Disatz gesehen ?

dsc07915-reflex-helmcover

Den Unterschied sieht man recht gut. Oben ist dieser winzige Streifen, darunter der auch nur 2,5cm breite Streifen. Nach dieser Aktion wurde dann alles wieder in den Schrank geräumt…

dsc07916-reflex-cabinetund siehe da…

Die erst im letzten Jahr erworbene LED Lenser SEO 7R fiel mir in die Hände. Gut, denn für potentielle Flickaktionen habe ich schon seit Tagen eine andere, wenn auch deutlich kleinere Kopflampe in meiner Hüfttasche. Die nimmt dort aber auch gut Platz weg und stört mehr als das sie nutzt. Mit der LED Lenser SEO 7R auf dem Helm geklipst kann sie eben die andere ersetzten. Da fällt mir doch glatt ein, ich könnte mal einen Testbericht vorbereiten.
Überhaupt Testbericht, für die beiden neuen Ortliebtaschen könnte man ja auch schonmal testberichtmäßig vortippen.

So bekommt man den Sonntag auch rum. Ach gott, da hab ich noch einen Entwurf gefunden, von einer Streckenbeschreibung, Cappenberg Gerlingsbach/ Kiliansbach die mach ich jetzt erstmal fertig.

Montag: es ist mal fast durchgängig trocken und beim Radeln sogar komplett. Wär hätte das gedacht. Warm ist es auch geworden. Morgens eine gute Portion Gegenwind, Nachmittags dann wieder am Kanal entlangfliegen.
Am frühen Abend ein Festmahl zur Volljährigkeit meines Sohnes. Es dauerte eine Weile bis das durchgesunken war. Dann war die nötige Bettschwere erreicht, jetzt wird noch die Funzel für morgen an den Saft gehängt und dann die Zahnbürste in den Rachen geschoben.

Dienstag: …morgen war es noch wärmer. Das Thermometer zeigte satte 13,5c° in der Frühe. Der Wind ging so. Dennoch wunderte ich mich, daß ich über 50 Minuten für die Jobanfahrt gebraucht hatte.
Nachmittags ging´s dann über eine leicht verlängerte Anfahrt nach Hause. Fahrzeit generieren und eine frisch gemachte Straße inzspizieren. Taugt der Randstreifen was ? Urteil: ansich schon, hätte man nur nicht Wegbegrenzungen so dösig blöd 20cm von der Fahrbahmarkierung hin weg montiert.

Die Rechnung mit der Fahrtzeit ging nicht ganz auf, auch wenn ich noch die letzten 2 Kilometer hab nur rollen lassen. Eine Runde über die Spielplätze mußte noch her. Bingo, Zweistunden und ein paar Kaputte. Hinterher ging´s noch auf die Terrasse, was für die Muckies tun.

Mittwoch: langsam wird das echt anstrengend mit dem Winterpokal. Jeden Tag wieder ne´neue Umleitung rauspicken, damit ich auf 2h Fahrtzeit komme. Und dann reicht´s doch nicht und ich muß das CAADX noch mal wieder über die „Spielpätze“ rollen lassen. Heute in der Frühe bin ich mal wieder einem kapitalen Doppelplattfuß entrollen. Was hab ich gefiebert, daß da nix passiert ist. Aber ich hatte mächtig Glück.

Denn als ich nach der Schicht den Streckenabschnitt nochmal bei Tageslicht inspizierte sah ich die Megaglassplitter. Da hatte einer wohl ein Art Gurkenglas auf die Fahrtbahn donnern lassen. Glasscherben lagen überall und in jeder Größenordnung. Da hatte ich wohl mehr als nur Glück. Hab dann alles in die Seite gekickt, Strecke wieder frei.

„Zum Glück“ war ich heute nochmal Laufen und habe hinterher wieder ein paar Klimmzüge gemacht. Warm war´s heute, aber noch annehmbar.

Morgen werd ich nach der Schicht mal eine Streckenerkundung machen und sehen wie weit man auf der anderen Kanalseite rollen kann. Rein von der Streckenkarte her werd ich dann wohl an der Lippe weiter rollen.

Donnerstag: in der frühe mal einen Großteil der Strecke am Kanal zurück gelegt. War einfach zu schön. Nachmittags dann die Streckenerkundung gemacht.

Die Nummer lohnt sich mal so gar nicht. Ab Waltrop wieder zurück sind´s gefühlt gerade mal 10 Minuten, dann steht man am Kraftwerkszaun und kommt nicht weiter. An der Brücke vorher kann man nur via Treppe die Kanalseite wechseln, ist also auch keine Option. Kurz vor der Eisenbahnbrücke geht´s aber links ab durch´n Miniindustriegbiet und dann eben eine aber recht guten Fuß-Radwegkombi. Ab da steht man man in windeseile wieder kurz vor Lünen.

Resumé: kann man sich beruhigt knicken.

volle tausend Kilometer:

Freitag: mächtig frisch gewoden ist es. Klar bei einer guten Ostbrise lag das Thermometer am Tacho gerade mal bei 1,6c°. Auf der Heimfahrt hatte ich dann eben jene Wind die meiste Zeit von vorne, also traf ich eine Streckenwahl…

…die Kuhbachtrasse sollte es sein. Und so trottete ich diesen Weg entlang, nicht ganz so motiviert drehte ich die Kurbel recht gemächlich und rollte so vor mich dahin. Praktischerweise bekam ich so auch die zwei Stunden voll, die man eben so braucht.

Zu Hause angekommen wurde dann sogleich das CAADX einer kürzeren Pflegeeinheit unterzogen und so für die nächsten Fahrten wieder instand gesetzt. Das darf man schon mal machen wenn ein Bike seine 8.005 Kilometer voll gemacht hat.

Zum Abschluss schlüpfte ich nochmal in wärmere Trainingsklamotten und begab mich für eine Trainingseiheit auf die Terrasse. Unter sternenklarem Himmel wurde dann noch etwas „geturnt“, dann ging´s ab in die Dusche, den „Wanst wieder vollgeschlagen“, dabei Blödsinn auf YT geschaut und jetzt den Tagesabschluss mit Tippen verbringen. So langsam werde ich müde. Das Wochenende steht unaufhaltsam vor der Tür…